Halle (dpa/sa) - Material als Forschungsprojekt gibt es jetzt an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Im Kern geht es beim Projekt "BurgMaterial" um die Erforschung einer Sammlung mit rund 700 Objekten, die es seit 2015 an der Einrichtung gibt. Die hallesche Sammlung ist dabei Teil eines Netzwerkes, bei dem auch neun Schweizer Kunst- und Fachschulen mitmachen. Neben Reagenzglasröhrchen mit Bodenproben, Braunkohlestückchen, Salz- und Schokoladebrocken und Schlackesteinen gibt es auch Fischleder aus Lachshaut, Korkeiche und sehr weiches Fell von der Kaninchenzüchtung Orylag.

"Dazu kommt der Bereich der intelligenten Materialien, welche sich zum Beispiel bei Erwärmung verformen und dann völlig andere Eigenschaften haben", sagte Projektleiterin und Professorin für Didaktik der Bildenden Kunst, Sara Burkhardt. Das Land unterstützt das Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit rund 300 000 Euro. Die Stücke kommen von Studenten, Hochschullehrern sowie von Firmen, die angefragt wurden.

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Kunsthochschule Burg Giebichenstein