Leipzig/Berlin (dpa) - Die Umweltorganisation Greenpeace hält es nicht für möglich, die Umweltfolgen des Flugverkehrs allein mit Kompensationszahlungen zu lindern. "Der rasante Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr ist in der Klimakrise eine tickende Zeitbombe. Alleine mit synthetischen Kraftstoffen und Kompensationen lässt sie sich nicht entschärften", sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan anlässlich der ersten Nationalen Luftfahrtkonferenz am Mittwoch in Leipzig.

Um die "unverantwortlichen Wachstumsraten" im Flugverkehr schnell zu bremsen, müsse Kerosin besteuert werden, verlangt Greenpeace. Statt in neue Startbahnen müsse in die Hochgeschwindigkeitstrassen der Bahn investiert werden.