Magdeburg (dpa/sa) - Aus Sicht der Grünen im Landtag lässt sich in Landesgebäuden mit einfachen Mitteln viel Geld und CO2 einsparen. Dazu müssten lediglich die Heizungen optimal eingestellt werden, sagte Grünen-Energieexpertin Dorothea Frederking am Freitag. Bei einem Wärmeenergiebedarf von mehr als 8 Millionen Euro pro Jahr und einem Einsparpotenzial von 10 Prozent könnten jedes Jahr rund 800 000 Euro gespart werden. Sie sehe das Potenzial sogar bei 5 Millionen Euro pro Jahr, sagte Frederking. Viele Kommunen hätten bereits gute Erfahrungen mit der Optimierung der Heizungen gemacht: "So werden Landeshaushalt und Klima entlastet."

Das Parlament beschloss mit den Stimmen der Koalition aus CDU, SPD und Grünen einen Antrag, der die Landesregierung auffordert, die Einstellungen aller Heizungsanlagen in Landesgebäuden zu optimieren. Frederking sagte, es gehe etwa um eine automatische Abschaltung der Heizung in der Nacht und an Wochenenden und Feiertagen. Nach Angaben der Landesregierung ist in diesem Bereich bereits viel auf den Weg gebracht worden. So gebe es diesbezüglich bereits Prüfaufträge für die Landesbaubehörde.

Antrag von CDU, SPD und Grünen