Halle (dpa) - Die Hürdensprinterin Cindy Roleder will trotz der Coronakrise einen Start bei den Olympischen Spielen in Tokio in diesem Sommer nicht ausschließen. "Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich auf gar keinen Fall hinfahren würde", sagte die Leichtathletin vom SV Halle der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. "Dann würde ich nicht auf Biegen und Brechen versuchen, irgendwie weiter zu trainieren und fit zu bleiben." Sie wünsche sich einfach eine baldige Entscheidung über die Austragung der Spiele, damit man Planungssicherheit habe. Es sei ein sehr schwieriges Thema, sagte die gebürtige Chemnitzerin.

Zuvor hatte der deutsche Athletensprecher und Fechter Max Hartung für sich einen Start in der japanischen Metropole in diesem Sommer ausgeschlossen. Die Spiele sollen planmäßig am 24. Juli eröffnet werden. Zuletzt wuchs der Druck auf das Internationale Olympische Komitee (IOC), die Spiele wegen der Verbreitung des Coronavirus zu verschieben.

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