Magdeburg (dpa/sa) - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg hat sich erleichtert gezeigt angesichts der Einigung zwischen Brüssel und London auf ein Handels- und Kooperationsabkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase. "Ich bin enorm erleichtert, dass es jetzt endlich Klarheit für unsere Unternehmen gibt und die Unsicherheit ein Ende hat", erklärte der IHK-Präsident Klaus Olbricht am Samstag in Magdeburg.

"Die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich sind für die Unternehmen in Sachsen-Anhalt ein sehr relevantes Thema. Schließlich waren England, Wales, Schottland und Nordirland in den vergangenen Jahren einer der wichtigsten Auslandshandelspartner für unsere Wirtschaft", ergänzte Olbricht, der Geschäftsführer der Elektromotoren und Gerätebau Barleben GmbH ist.

London und Brüssel hatten am Heiligabend einen Durchbruch bei den Gesprächen über einen gemeinsamen Handelspakt für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase verkündet. Mit dem Jahreswechsel verlässt das Vereinigte Königreich endgültig die Strukturen der Europäischen Union nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft. Die schlimmsten Folgen der Scheidung gelten damit als abgewendet.