Halle (dpa/sa) - Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wird erweitert. Ab 2020 erhält das IWH zusätzlich rund 1,3 Millionen Euro jährlich für eine neue Forschungsabteilung. Dies habe die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen, teilte das IWH am Mittwoch in Halle mit. In der neuen Abteilung sollen sich 16 zusätzliche Mitarbeiter mit den Wechselwirkungen der staatlichen Regulierung von Finanz- und Arbeitsmärkten auf die Wirtschaft befassen. Das IWH hat 2018 eine Grundfinanzierung von insgesamt 6,13 Millionen Euro von Bund und Land bekommen, wie ein Sprecher sagte. Es hat rund 90 Mitarbeiter. Das Institut erstellt unter anderem Prognosen zur Konjunktur. Es gehört zu den fünf bedeutendsten deutschen Wirtschaftsinstituten und ist davon das einzige im Osten.

Pressemitteilung IWH