Magdeburg (dpa/sa) - Fünf Projekte junger Forscher aus Sachsen-Anhalt haben sich für den "Jugend forscht"-Bundeswettbewerb qualifiziert. Sie setzen sich am Donnerstag beim Landesfinale in Magdeburg durch, wie die Veranstalter mitteilten. 22 Projekte waren im Finale im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) an den Start gegangen. Hinzu kamen 16 Projekte in der Alterssparte "Schüler experimentieren", die auf Landesebene endet. An den Regionalwettbewerben in Halle, Stendal und Greppin hatten insgesamt mehr als 230 Jungen und Mädchen teilgenommen. Der Bundeswettbewerb findet Ende Mai in Darmstadt (Hessen) statt.

Zu den Siegern gehört ein 18-jähriger Schüler des Paul-Erhardt-Gymnasiums in Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg). André Linke entwickelte einen Rücknahmeautomaten für Pfandbecher, der eine Lösung für das Abfallproblem durch Coffee-to-go-Pappbecher bieten soll. Der 18-Jährige kombinierte in dem Gerät Kamera, Software und Minicomputer, die in wenigen Sekunden entscheiden, ob für einen zurückgegebenen Becher Pfand ausgezahlt werden kann.

Weitere siegreiche Projekte beschäftigten sich mit der Reinigung verstaubter Solarzellen, der Verwendung von Druckluft in der Industrie und den Eigenschaften von Bärlappsporen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bezeichnete die jungen Forscher als "Zukunftshoffnung für Sachsen-Anhalt".