Weißenfels (dpa/sa) - Zwei Männer sollen im Burgenlandkreis etwa 50 Meter Kabel gestohlen und damit eine stundenlange Störung im Zugverkehr verursacht haben. Zunächst sei am Sonntagnachmittag ein Ausfall auf der Strecke zwischen Großkorbetha und Merseburg gemeldet worden, teilte die Bundespolizei in Magdeburg am Montag mit. Wenig später berichtete ein Zeuge, dass sich im Weißenfelser Ortsteil Wengelsdorf Nahe der Bahnstrecke Menschen an Kupferkabeln zu schaffen machten. Beamte fanden zwei Männer im Alter von 37 und 40 Jahren, die gerade in einem Keller die Isolierung von Kupferkabeln entfernten. Zudem hatten sie laut Bundespolizei entsprechendes Werkzeug dabei.

Ein Techniker der Deutschen Bahn stellte anschließend fest, dass in einem Schacht entlang der Bahnstrecke etwa 50 Meter Fernmeldekabel fehlten. Das verursachte den Angaben nach die Störung, die bis kurz nach Mitternacht dauerte. Insgesamt seien bei 44 Zügen 406 Verspätungsminuten gemeldet worden, hieß es.

Mitteilung der Bundespolizei