Stendal (dpa/sa) - Mehrere Stunden nach dem Fund einer vermeintlichen Fliegerbombe ist der zwischenzeitlich geräumte Bahnhof in Stendal wieder freigegeben worden. Er war seit Dienstagabend vier Stunden gesperrt gewesen. Bei dem verdächtigen Fundstück handelte es sich nicht wie zuerst angenommen um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, sondern "vermutlich um einen alten, ehemaligen Druckbehälter aus Vorkriegszeiten", wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Das hätten die Untersuchungen der Kampfmittelräumexperten ergeben.

Wie der Sprecher weiter sagte, war die mögliche Fliegerbombe gegen 21 Uhr im Gleis 3 des Bahnhofs gefunden worden. Der Fernverkehr wurde daraufhin nach Angaben der Deutschen Bahn umgeleitet, der Regionalzugverkehr unterbrochen. Die Sperrung dauerte bis kurz nach Mitternacht.