Magdeburg (dpa/sa) - Parallel zur schrittweisen Öffnung der Schulen macht Sachsen-Anhalt ab März auch wieder die Kitas und Horte auf. Die Kitas würden dann in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung. Demnach sollen die Kinder wie schon teilweise im vorigen Jahr in festen Gruppen und möglichst immer von den gleichen Erzieherinnen und Erziehern betreut werden.

In Sachsen-Anhalt sind Schulen und Kitas bereits seit Mitte Dezember im Notbetrieb. Nur Kinder von Eltern, die nicht zu Hause arbeiten können, werden seitdem betreut. In der neuen Landesverordnung, die am Montag in Kraft treten soll, soll dieser Anspruch auch Kindern von Studierenden zugesprochen werden, die gerade in der Prüfungsvorbereitung stecken. Sie hatten bisher keinen Anspruch auf Notbetreuung.

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