Leipzig (dpa) - Für die rund 2500 Weihnachtsmärkte in Deutschland machen die Kommunen zahlreiche Umweltauflagen. "Von Lichtemission über Müllvermeidung, -trennung, Abwasserentsorgung, Mehrweggeschirr, Energieeinsparung ist alles erfasst", teilte beispielsweise der Berliner Bezirk Mitte mit.

Um die Stromkosten zu senken, haben viele Kommunen in den vergangenen Jahren auf LED-Beleuchtung umgestellt. Auch Plastikgeschirr ist vielerorts verboten, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Trotzdem fällt auf den Weihnachtsmärkten massenhaft Müll an. Allein auf dem Dresdner Striezelmarkt, einem der großen Touristenmagnete in der Vorweihnachtszeit, kamen im vergangenen Jahr 47 200 Kilogramm Müll zusammen.