Zerbst (dpa/sa) - Laichtragende Lachse und Meerforellen kehren weiterhin in die Nuthe zurück. Beim Probefischen in Zerbst seien am Mittwoch drei Meerforellen und ein Lachs nachgewiesen worden, sagte Steffen Zahn vom Institut für Binnenfischerei. Mit dem Ergebnis sei er für einen Zufallsfund zufrieden. Die Tiere hätten bereits abgelaicht, ziehen also wieder in Richtung Meer.

Das Probefischen ist Teil des Wanderfischprogramms Sachsen-Anhalt. Seit elf Jahren arbeitet das Institut für Binnenfischerei als federführende Einrichtung daran, Wanderfische in der Nuthe wieder anzusiedeln und den Fluss so unter anderem für die Fischerei nutzbar zu machen. Dafür werden wie zuletzt Ende Oktober regelmäßig Jungfische freigelassen.

Bislang sind den Angaben nach etwa 163 500 Junglachse sowie 110 300 Meerforellen-Brütlinge in der Nuthe ausgesetzt worden. Die Wanderfische wechseln ihr Habitat zum Laichen. Für gewöhnlich dauere es zwei bis vier Jahre, bis die Tiere in die Gegend zurückkehren.