Seeland (dpa/sa) - Land und Kommunen wollen künftig besser bei der Vergabe von Fördermitteln zusammenarbeiten. Ziel sei eine zukunftsorientierte Förderung des Gewerbes in Sachsen-Anhalt, sagte der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt (SGSA), Jürgen Leindecker, am Montag. Zuvor hatte der SGSA in Seeland (Salzlandkreis) seine 60. Kreisvorstandskonferenz abgehalten. An der Veranstaltung nahmen neben SGSA-Präsident Lutz Trümper auch Wirtschaftsminister Armin Willingmann (beide SPD) und der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, teil.

Konkrete Beschlüsse seien bei der Veranstaltung nicht gefasst worden, sagte Leindecker. Es habe sich eher um einen "Erfahrungsaustausch und Dialog" zwischen Kommunen und Landesregierung gehandelt. Willingmann habe dabei die aktuelle Förderstrategie des Landes dargelegt. IWH-Chef Gropp forderte demnach, vor allem die Forschung im Land stärker zu fördern.

Die Coronavirus-Pandemie war bei dem Treffen nur am Rande ein Thema. Der Termin war wegen der Pandemie verschoben worden. Die Abstandsregeln seien für die erste SGSA-Veranstaltung seit Ausbruch des neuartigen Virus in Deutschland zwar eine Herausforderung gewesen. "Es waren aber alle froh, sich auch persönlich mal wieder zu sehen", sagte Leindecker.