Magdeburg/Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Lage an den Flüssen trotz des Tauwetters laut Experten noch relativ ruhig. Es herrsche nach viel Schnee und Frost eher eine Situation des Umbruchs. "Wir rechnen im Moment nicht mit größeren Problemen", sagte ein Sprecher des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft am Dienstag. Gleichwohl werde die Entwicklung der Wasserstände ganz genau beobachtet. Diese seien im Wesentlichen davon abhängig, wie sich der Tauprozess im Einzelnen gestalte. Das sei auch regional verschieden, etwa an kleinen Flüssen im Harz, die noch Eis führten oder an der Elbe, deren Wasserstände in Sachsen-Anhalt bisher eher gesunken sind.

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