Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt verlängert den Lockdown formal bis zum 10. März - und damit um drei Tage länger als von Bund und Ländern am Mittwoch vereinbart. Das teilten am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) mit. Das Land könne bei einer positiven Entwicklung der Infektionszahlen die Corona-Regeln aber auch früher anpassen, sagte Grimm-Benne.

Haseloff kündigte darüber hinaus eine langfristige Öffnungsstrategie noch in diesem Monat an. Bis zum 26. Februar werde das Land den "Sachsen-Anhalt-Plan 2021" entwickeln, sagte der Ministerpräsident. Jedes Ministerium soll bis dahin für seinen Bereich ein Szenario vorlegen, wie "die Rückkehr in die Normalität" aussehen könnte.

Am 2. März soll das Landeskabinett den Plan dann beraten, bevor sich am 3. März erneut Bund und Länder zu einer weiteren Beratung zusammenschalten. Am 4. März soll die Landesregierung den neuen "Sachsen-Anhalt-Plan" dann an die Bund-Länder-Beschlüsse vom Vortag anpassen und beschließen.

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