Magdeburg (dpa) - Der wichtigste Wirkstoff gegen Malaria, Artemisinin, lässt sich umweltschonender und deutlich effizienter als bislang herstellen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Max-Planck-Institute (MPI) für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg und für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, wie das Institut in Magdeburg am Donnerstag mitteilte.

Demnach haben die Forscher eine neue Methode entwickelt, bei der sie Substanzen aus Pflanzenabfällen nutzen, um Artemisinin herzustellen. Dies erlaube auch eine kostengünstige Produktion, zudem in großem Maßstab. Artemisinin ist wichtiger Bestandteil der wirksamsten Medikamente gegen Malaria, spielt aber auch in der Forschung zu Medikamenten für Krebserkrankungen eine Rolle.

Pressemitteilung des MPI in Magdeburg