Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt kann trotz der Corona-Krise mehr gebaut werden: Wie das Statistische Landesamt am Montag in Halle mitteilte, wurden im dritten Quartal dieses Jahres 1557 Baugenehmigungen erteilt, darunter für 1030 Neubauten. Das war ein Plus von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bauvorhaben betrafen Wohn- und Nutzflächen, wozu auch Büros zählen.

Die Wohnfläche für 1647 geplante Wohnungen lag im dritten Quartal bei 190 300 Quadratmeter. Für Nutzflächen waren es 241 300 Quadratmeter. Rund 485 Millionen Euro wurden als Baukosten für alle Bauwerke veranschlagt. Seit Januar wurden den Angaben nach 3800 Bauvorhaben bis Ende September genehmigt, 300 mehr als im Vorjahreszeitraum (3500).

Pressemitteilung Statistisches Landesamt