Magdeburg (dpa/sa) - Mehrere Brände haben die Feuerwehr am Osterwochenende in Sachsen-Anhalt beschäftigt. In Magdeburg kam es dabei zum höchsten Schaden, als eine Großküche in Brand geriet. Kurz nach Mitternacht sei es vermutlich wegen einer defekten Spülmaschine zu dem Feuer gekommen, teilte die Polizei am Ostermontag mit. Der Schaden wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Bei Zielitz im Landkreis Börde sind rund 2000 Strohdiemen in Flammen aufgegangen. Die Schadenshöhe konnte zunächst nicht beziffert werden. Fast 60 Feuerwehrleute waren bei dem Brand am späten Sonntagabend im Ortsteil Schricke vor Ort.

Zu einem Waldbrand wurde die Polizei am Ostersonntag in Burg (Landkreis Jerichower Land) gerufen. Den Angaben zufolge brannten 500 Quadratmeter Waldboden im Bürgerholz. Fremdeinwirkung wird nicht ausgeschlossen. Die Polizei bittet um Hinweise, ob jemandem etwas Merkwürdiges aufgefallen ist.

In den vergangenen Tagen wurde immer wieder auf eine erhöhte Waldbrandgefahr hingewiesen. Auch Landesumweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) hatte die Menschen gebeten, besonders aufmerksam zu sein. Nach Regenfällen in der Nacht zu Montag war die Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes wieder gesunken. Für die kommenden Tage gelten laut Deutschem Wetterdienst jedoch wieder die Gefahrenstufen drei und vier (von fünf) in fast allen Regionen Sachsen-Anhalts.