Blankenburg (dpa/sa) - Gut einen Monat nach der tödlichen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg sind mehr als 40 000 Euro Spenden gesammelt worden. Wann und wie genau die Gelder ausgezahlt würden, stehe noch nicht abschließend fest, teilte die Stadt Blankenburg der Deutschen Presse-Agentur mit. Zunächst müsse im Einzelfall der Bedarf ermittelt werden. Dann solle es die Möglichkeit geben, einen Antrag zu stellen, mit dem die Betroffenen ihren Spendenbedarf mitteilen könnten. "Das Verfahren dazu befindet sich derzeit noch in der Vorbereitung."

Zudem hieß es, dass die Blankenburger Wohnungsgesellschaft allen Betroffenen bis Ende Januar neuen Wohnraum anbieten will. Im Anschluss gebe es noch Handwerkerarbeiten, um die Wohnungen ganz oder teilweise herzurichten. Weil es nur eine begrenzte Zahl an Handwerkern gebe, könne dies sechs bis acht Wochen dauern. Insgesamt sollen rund 30 Wohnungen hergerichtet werden.