Stendal (dpa/sa) - Das am Montag in Stendal von einem Balkon gestürzte Kleinkind liegt weiter im künstlichen Koma. Am Dienstag wollten die Ermittler weitere Zeugen befragen, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Noch sei unklar, wie es zu dem Sturz aus der fünften Etage des Mehrfamilienhauses kommen konnte. Nach ersten Erkenntnissen spielten der anderthalb Jahre alte Junge und sein drei Jahre alter Bruder am Vormittag auf dem Balkon, bevor das 18 Monate alte Kind hinunterfiel. Retter brachten den lebensbedrohlich verletzten Jungen in eine Klinik in Stendal. Später wurde der Junge in eine Spezialklinik nach Magdeburg gebracht.