Bottmersdorf/Staßfurt (dpa/sa) - Es ist nicht irgendein großer Stein, sondern ein eingetragenes Naturdenkmal: Mehrere Medien hatten in den vergangenen Tagen über den verschwundenen Findling bei Bottmersdorf in der Börde berichtet. Nun meldete sich ein Mann aus Staßfurt mit schlechtem Gewissen bei der Polizei, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte.

Der Mann habe angegeben, den tonnenschweren Brocken zu Deko-Zwecken mitgenommen zu haben. Er habe nicht daran gedacht, dass er damit eine Straftat begehen würde. Tatsächlich muss er sich aber nun wegen Diebstahls verantworten. Der Findling wiege nach Expertenschätzungen sechs bis acht Tonnen, sagte der Sprecher.

Unterdessen ist noch ungeklärt, wie der Findling zurück an seinen Jahrhunderte alten Liegeplatz kommt. "Wir hoffen, dass dies vom Liebhaber des Steins als Teil reumütiger Wiedergutmachung in Auftrag gegeben wird", heißt es in der Mitteilung der Polizei. "Holen konnte er ihn schließlich auch!"

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