Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt haben 21 Krankenhäuser neue Beatmungsgeräte erhalten. Die insgesamt 72 Geräte gehörten zu einer Bestellung des Bundesgesundheitsministeriums für das Land, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Magdeburg mit. Es handele sich um zwei sogenannte Intensivrespiratoren sowie Heimbeatmungsgeräte und Patientenmonitore. Es sei eine erste Tranche. Insgesamt habe Sachsen-Anhalt dem Bund Bedarf an mehr als 500 zusätzlichen Beatmungsgeräten gemeldet.

"Das bringt Sachsen-Anhalt dem Ziel, die Zahl der Intensivbetten zu verdoppeln, einen deutlichen Schritt näher", erklärte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Sachsen-Anhalt erhöhe die Kapazität an Beatmungsplätzen in den Krankenhäusern deutlich, um für die Versorgung von Patientinnen und Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, gerüstet zu sein.

Aktuell sind dem Ministerium zufolge 26 Intensivbetten im Land mit Covid-19-Patienten belegt. 18 dieser Menschen würden beatmet. Insgesamt seien 479 Intensivbetten belegt, 397 seien frei.

Pressemitteilung Sozialministerium