Magdeburg (dpa/sa) - Polizeitaucher haben am Magdeburger Industriehafen mehrere Tresore aus dem Elbwasser gefischt. Zudem beförderten sie am Dienstagvormittag eine Safetür, ein Fahrrad sowie einen Rucksack und eine Handtasche vom verschlammten Grund ins Trockene, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. In den zufällig geborgenen Taschen seien auch persönliche Dokumente gefunden worden. Zuvor hatten Passanten zwei Tresore in dem alten Schleusenkanal entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Ermittler prüfen jetzt, wem die entdeckten Sachen gehören - und ob die Tresore bei früheren Einbrüchen erbeutet wurden.

Die Elbe führt seit Wochen extrem wenig Wasser. Das führt regelmäßig zu Zufallsfunden. Nicht alle sind so harmlos. Erst am Samstag sorgte nur gut vier Kilometer entfernt der Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg für stundenlange Sperrungen im Magdeburger Stadtgebiet und eine aufwendige Entschärfungsaktion.