Magdeburg (dpa/sa) - Die Corona-Pandemie hat gravierende Folgen für die psychiatrische Versorgung in Sachsen-Anhalt. Darauf weist der Psychiatrieausschuss des Landes hin. Die Experten, die ehrenamtlich unterschiedliche Einrichtungen besuchen, berichten am heutigen Mittwoch über ihre Erkenntnisse. Sie überreichen Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker ihren Jahresbericht 2019/20.

Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie soll auch die Situation im Maßregelvollzug eine Rolle spielen. Dem Ausschuss lägen Informationen vor, dass alle Einrichtungen erheblich überbelegt sind. Zudem fehlten Fachkräfte. Die Landesregierung sei gefordert, unhaltbare Zustände zu verhindern.

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