Zerbst (dpa/sa) - Mit einem absichtlich auf den Gleisen abgelegten Sperrmüllhaufen ist bei Zerbst ein Regionalexpress zusammengestoßen. Der Zug knallte am Sonntag mit etwa Tempo 90 in den Sperrmüll, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Die vier Reisenden und das Zugpersonal wurden bei der Kollision nicht verletzt. Unbekannte hatten den Angaben zufolge eine Europalette auf die Schienen gestellt, auf der eine Küchenarbeitsplatte, Teile eines sogenannten Kabeltrogs, ein Dreirad und ein mit Steinen gefülltes Tonrohr lagen. Der Zugführer konnte den Zusammenprall trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung nicht mehr verhindern. An dem Fahrzeug entstanden keine Schäden.

Mitteilung der Bundespolizei