Magdeburg (dpa/sa) - Ab sofort können Träger von Projekten im Zusammenhang mit dem "Grünen Band" entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze Fördermittel beantragen. "Ein inhaltlicher Zusammenhang zum "Grünen Band" besteht immer dann, wenn sich ein Projekt mit den Auswirkungen der Deutschen Teilung auf die Lokal-, Regional- oder Landesgeschichte auseinandersetzt", teilte die Staatskanzlei Sachsen-Anhalts am Donnerstag in Magdeburg mit. Dabei sei ein Bezug zur ehemaligen Grenze und zu Grenzanlagen möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

Wie es weiter hieß, sind unter anderem Projekte besonders förderwürdig, die etwa Angebote zur historisch-politischen Bildung für Kinder und Jugendliche machen. Auch generationen- oder länderübergreifende Vorhaben haben gute Chancen auf eine Förderung. Geachtet werde bei der Auswahl der Projekt auch darauf, ob die Pläne auch über den Projektzeitraum hinaus langfristige Impulse auslösten, hieß es.

Ansprechpartner ist das Landesverwaltungsamt als zuständige Bewilligungsbehörde. Anträge können bis zum 28. Februar 2020 gestellt werden.