Halle (dpa/sa) - Die Museen in Sachsen-Anhalt machen 2019 eine umfassende Bestandsaufnahme. "Das geht vom Zustand der Häuser, der Anzahl der Objekte bis zu Personal und Bezahlung", sagte der Chef des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt Ulf Dräger der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Analyse solle die Grundlage sein, um herauszubekommen, wo Defizite sind, um damit auf die öffentliche Hand zuzugehen. Nach Angaben von Dräger gibt es rund 200 Museen im Land. Die Museumslandschaft sei sehr kleinteilig. Das habe den Vorteil, dass die Einrichtungen sich untereinander vernetzen könnten und dass es kulturelle Angebote auch in ländlichen Regionen gebe.

Museumsverband Sachsen-Anhalt