Magdeburg/Bernburg (dpa/sa) - Seit Freitag haben Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt Gewissheit, wie es mit dem Schuljahr weitergeht. Der Salzlandkreis traf bereits am Wochenende erste Vorkehrungen, um den Schülern eine möglichst reibungslose Rückkehr ins Klassenzimmer zu ermöglichen. "Wir sind gut aufgestellt und werden alles tun, was in dieser besonderen Situation notwendig ist, damit sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Abschlussprüfungen konzentrieren können", teilte Landrat Markus Bauer (SPD) am Samstag mit.

So sollen die Busse im Landkreis ab kommendem Donnerstag, wenn die Prüfungsvorbereitungen für die Abschlussklassen in den Schulen starten, zu den Schulzeiten wieder normal verkehren. "Damit wollen wir es den Schülern und ihren Eltern nicht unnötig kompliziert machen", sagte Bauer. Der Sicherheitsabstand zwischen den Schülern könne in den Bussen gewährleistet werden. In den Schulen treten außerdem besondere Hygiene- und Reinigungspläne in Kraft: Auf den Toiletten sollen genügend Seife und Einmalhandtücher bereitgestellt werden, außerdem sollen Desinfektionsmittelspender an den Wänden angebracht werden.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf geeinigt, den Schulbetrieb nach gut einem Monat der coronabedingten Schließung wenigstens für Abschlussklassen langsam wieder hochzufahren. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) stellte am Freitag seinen Zeitplan dafür vor. Demnach dürfen Abschlussklassen ab Donnerstag wieder zur Prüfungsvorbereitung in die Schule kommen, die Abschlussprüfungen sollen wie geplant starten. Die Abiturprüfungen beginnen demnach am 4. Mai, die Realschulprüfungen eine Woche später.