Magdeburg (dpa/sa) - In Magdeburg haben vier Jugendliche aus der Ferne mit einer Softairwaffe auf eine Schule gezielt und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zeugen riefen am Mittwochmittag die Polizei, die kurz darauf die drei Jungen und ein Mädchen aufspüren konnte, wie eine Behördensprecherin mitteilte. Die 13- und 14-Jährigen hatten die Softairwaffe dabei. Zwei von ihnen sind Schüler der betroffenen Schule.

Die Polizisten nahmen das Quartett mit ins Revier. Nach ersten Erkenntnissen sollen die Jugendlichen aus größerer Entfernung auf eine Gruppe Menschen an der Schule gezielt und geschossen haben, sagte die Sprecherin. Verletzt wurde niemand.

Die sichergestellte Softairwaffe sei mit kleinen Plastikkügelchen befüllt und nicht dazu geeignet, größeren Schaden anzurichten, sagte eine Polizeisprecherin. Allerdings sei es möglich, Menschen damit zu verletzen. Als Motiv vermutet die Polizei nach ersten Erkenntnissen jugendlichen Leichtsinn. Der kann ernste Folgen haben: Die Polizei zeigte die 14-Jährigen wegen des Anfangsverdachts der Bedrohung und versuchter Körperverletzung an. Die Ermittlungen dazu laufen noch.