Halle (dpa/sa) - Unter dem Motto "Ringe der Macht" öffnet am 14. November im Landesmuseum Halle eine neue Sonderausstellung. Bis zum 01. Juni 2020 werden 250 Objekte aus Deutschland, England, Frankreich, Ungarn, der Schweiz und Tschechien gezeigt. "Wir zeigen anhand von archäologischen Fundstücken die Faszination von Ringen über die Jahrtausende", sagte Landesarchäologe Harald Meller der Deutschen Presse-Agentur. "Die Menschen glaubten an die Kraft von Ringen und Armreifen und an ihre Magie." Älteste Exponate sind rund 42 000 Jahre alte Fragmente von Armreifen aus Mammutelfenbein. Sie stammen aus einer Höhle in Nordrhein-Westfalen in der Nähe von Trier. Einmaliges Exponat ist die mit rund 3500 Jahren älteste Hand-Skulptur der Welt.

Landesmuseum für Vorgeschichte Halle