Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt liegt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung deutlich höher als im bundesweiten Schnitt. Hierzulande machte er im vergangenen Jahr 58,1 Prozent am erzeugten Strom aus, deutschlandweit waren es 35 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mitteilte. In Sachsen-Anhalt sei damit der Anteil erneuerbarer Energien binnen eines Jahres deutlich gestiegen, 2018 habe er noch 51,2 Prozent betragen. Insgesamt seien 2019 rund 25,7 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt worden und damit 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Windkraft sei die bedeutendste Energiequelle in Sachsen-Anhalt.

Die Windenergie habe im vergangenen Jahr einen Anteil von 35,8 Prozent an der Stromerzeugung im Land gehabt nach 30,5 Prozent im Jahr 2018. Die Braunkohle steuerte nur noch 19,3 Prozent bei nach 27,8 Prozent im Vorjahr. Der Anteil von Erdgas habe bei 16,7 Prozent und damit leicht über dem Wert des Vorjahres von 15,1 Prozent gelegen. Der Anteil von Biomasse am Strommix betrug den Statistikern zufolge 12,1 Prozent, Photovoltaik kam auf 9,7 Prozent.

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