Magdeburg (dpa/sa) - Die Landesstelle für Suchtfragen hält die Kapazitäten bei den Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt für zu gering. "Die Beratungsnachfrage stabilisiert sich auf hohem Niveau. Sicher könnten noch mehr Menschen beraten werden, wenn mehr Personal für die Beratung zur Verfügung stünde", sagte die Leiterin der Landesstelle, Helga Meeßen-Hühne, in Magdeburg. Die Zahl der Beraterinnen und Berater im Land entspreche 70 Vollzeitbeschäftigten. Sie verteilten sich auf 34 Suchtberatungsstellen. Seit Jahren seien die Zahlen nahezu konstant. Nötig sei ein Plus aber, weil der Beratungsbedarf bei Konsumenten der Synthetikdroge Crystal sehr groß sei.

Suchthilfewegweiser Sachsen-Anhalt

Notrufe und Infotelefone der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung