Magdeburg (dpa/sa) - Ausgelassen, farbenfroh und mit wummernden Bässen haben sich in Magdeburg Tausende an einer Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) beteiligt. Ein Sprecher der Organisatoren gab am frühen Nachmittag eine Teilnehmerzahl von rund 3000 an, das seien mehr als im Vorjahr gewesen. Neben dem Demo-Zug durch die Stadt gab es ein Stadtfest auf dem Markt. Es ist der Abschluss von mehreren Aktionswochen zum Thema sexuelle Vielfalt in der Landeshauptstadt unter dem Motto "Deine Rechte wa(h)ren?!".

Die Organisatoren wollen darauf aufmerksam machen, dass die erkämpften Rechte bewahrt und verteidigt werden müssen. Sie wollen Zeichen setzen gegen Homo- und Transphobie sowie Diskriminierung.

Der CSD Halle ist für den 7. September geplant. Auch dort wird es eine Demonstration und ein Straßenfest geben. Schon am kommenden Freitag startet eine CSD-Veranstaltungswoche.

Der Christopher Street Day erinnert jedes Jahr an Ereignisse vom 28. Juni 1969: Polizisten stürmten die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten dadurch einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

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