Magdeburg (dpa/sa) - Trotz zahlreicher neueingestellter Lehrer hat sich die Situation an Sachsen-Anhalts Schulen zum Schuljahresbeginn verschlechtert. Die Unterrichtsversorgung sank auf im Durchschnitt 99,4 Prozent, wie Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Freitag in Magdeburg sagte. Vor einem Jahr hatte der Wert noch bei 101 Prozent gelegen. Bei einem Wert von 100 Prozent könnte rein rechnerisch aller geplanter Unterricht erteilt werden. Das Land hat sich eine Unterrichtsversorgung von 103 Prozent zum Ziel gesetzt, um einen Puffer für Ausfälle zu haben. Tullner kündigte weitere Einstellungen an. Derzeit läuft eine Ausschreibungsrunde für 200 neue Lehrer.