Karow/Bismark (dpa) - Wegen der Corona-Beschränkungen hat der Zuchtverband RinderAllianz (Karow/Bismark) seine traditionelle Fleischrindbullenauktion erstmals ins Internet verlegt. Rund 100 Zuchttiere in sieben Rassen und aus 45 Betrieben aus dem Zuchtgebiet kommen zum Aufruf, wie Verbands-Organisatorin Sabine Schmidt am Dienstag erklärte. Die RinderAllianz vertritt rund 1300 Rinderhalter in Sachsen-Anhalt, Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommern. Interessierte können vom 28. Februar an ihre ersten Gebote abgeben. Die Auktion soll am 2. März stattfinden.

Wie vorherige Versteigerungen bei anderen zeigten, könne man auf eine größere Beteiligung hoffen als bei bisherigen Präsenzauktionen in Karow, sagte Schmidt.

Die zwischen einem Jahr und eineinhalb Jahre alten Zuchtbullen bringen zwischen 600 und 900 Kilogramm auf die Waage. Sie sollen in den Mutterkuhherden, die auf Weiden gehalten werden, für wertvollen Nachwuchs sorgen. Vor der Auktion wurden sie gefilmt.

2020 waren rund 60 Bullen kurz vor dem ersten Lockdown noch in Karow versteigert worden. Der Spitzenpreis lag bei 6500 Euro, der Durchschnittspreis bei 3200 Euro. Die meisten Tiere bei der Online-Auktion gehören der Rasser Fleckvieh-Simmenthal an, gefragt sind aber auch Bullen der Rassen Angus, Charolais und Uckermärker.

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