Sachsen-Anhalt (dpa/sa) - So wenig wie in Sachsen-Anhalt hat es in diesem Herbst nirgendwo in Deutschland geregnet. Durchschnittlich gab es in den Monaten September, Oktober und November gut 135 Liter Regen pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer ersten Auswertung am Freitag mitteilte. In keinem anderen Bundesland kamen die Experten auf einen niedrigeren Wert. Trotzdem regnete es in Sachsen-Anhalt mehr als im dortigen langjährigen Mittel (120 Liter pro Quadratmeter).

In den Monaten September, Oktober und November lag die Durchschnittstemperatur in Sachsen-Anhalt laut DWD bei warmen 10,6 Grad Celsius. Das langjährige Mittel beträgt hier 9,2 Grad. Auch die Sonnenscheindauer von fast 340 Stunden lag über dem vieljährigen Schnitt (299 Stunden). Am Samstag endet der Herbst nach meteorologischer Definition, der kalendarische Herbst endet erst am 21. Dezember.

Deutschlandweit fiel der Herbst 2019 ebenfalls etwas wärmer aus als im langjährigen Mittel. Die rund 2000 Messstationen verzeichneten überdurchschnittlich viel Regen. Im Durchschnitt gab es 315 Sonnenstunden. Insgesamt war der Herbst laut DWD "recht durchschnittlich".