Magdeburg (dpa/sa) - Dem am 31. Juli gemessenen Tiefststand der Elbe von 45 Zentimeter am Pegel Magdeburg-Strombrücke bleibt die Anerkennung als Rekord noch verwehrt. "Der Pegel hat sauber gearbeitet und die 45 Zentimeter sind nicht wegzudiskutieren", sagte Hartmut Rhein vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg am Donnerstag. Dass ein neuer Niedrigwasserrekord aufgestellt worden sei, wollte er jedoch nicht offiziell bestätigen. "Dazu sollten wir das Ende der Niedrigwasserperiode abwarten."

Im Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sind als niedrigster bekannter Wasserstand an dem Magdeburger Messpunkt weiterhin 46 Zentimeter angegeben. Dieser Stand war am 27. August 2018 erreicht worden.

Wegen des Niedrigwassers ist auch der Betrieb der Weißen Flotte in Magdeburg nur noch eingeschränkt möglich. "Auch die Rundfahrt "Kleine Acht" auf der Elbe in Rothensee ist in Frage gestellt", hieß es am Donnerstag auf der Internetseite der Schifffahrtsgesellschaft. Eine endgültige Entscheidung über die Durchführung treffe der Schiffsführer. Angeboten werde dafür eine dreistündige Schifffahrt im Kanalsystem.

Pegel Magdeburg-Strombrücke

Weiße Flotte Magdeburg