Dresden (dpa/sn) - Wegen der Ausbreitung des Coronavirus regelt nun auch das Land Sachsen das öffentliche Leben weitgehend herunter. In der Nacht zum Donnerstag tritt um Mitternacht eine Allgemeinverfügung in Kraft, die fast alle öffentlichen und privaten Einrichtung zur Schließung verpflichtet. Messen und Volksfeste sind untersagt, Theater, Kinos und Konzerthäuser müssen zu bleiben, und auch in Schwimmbädern und Fitnessstudios darf es keinen Betrieb mehr geben.

"Wir haben uns zu drastischen Maßnahmen durchgerungen, die das öffentliche Leben auf ein Minimum reduzieren werden. Das ist nötig, um die Verbreitung des Virus zu bremsen", hatte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) die Maßnahmen begründet. Die Regelung gilt voraussichtlich bis zum 20. April. Die anderen Bundesländer haben ähnliche Verfügungen erlassen und auch schon in Kraft gesetzt.

Mitteilung des Sozialministeriums