Halle (dpa/sa) - Fünf Mütter haben sich im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt für eine vertrauliche Geburt entschieden. Damit sei das Angebot häufiger angenommen worden als in den Vorjahren, teilte eine Sprecherin des Landesverwaltungsamtes mit. 2015 war den Angaben zufolge eine, 2016 gar keine vertrauliche Geburt registriert worden. Mit dem Angebot sollen Frauen ihre Kinder anonym und medizinisch sicher zur Welt bringen können. Bei der vertraulichen Geburt stimmt die Mutter zudem zu, dass das Kind mit 16 Jahren seine Herkunft erfahren kann. Diese Möglichkeit gibt es bei den illegalen, aber geduldeten anonymen Geburten nicht. Von ihnen registrierte das Landesverwaltungsamt im vergangenen Jahr drei Fälle.

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