Halle (dpa/sa) - Der Winter in Sachsen-Anhalt ist Wetterexperten zufolge bislang zu mild gewesen. "Die Winter, wie auch alle anderen Jahreszeiten, werden wärmer", sagte Frank Kreienkamp vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Potsdam. Schätzungen zufolge werde der aktuelle Winter voraussichtlich zwei bis drei Grad Celsius wärmer als üblich. Die Folgen: Die Depots für Streusalz sind nach Angaben des Verkehrsministeriums noch zu 85 Prozent gefüllt, Allergiker müssen laut Polleninformationsdienst mit ersten Pollen rechnen, und die Obstbauern befürchten eigenen Angaben zufolge Ernteeinbußen. Auch auf Insekten und Vögel wirkt sich das Wetter laut Experten aus.

Pollenflug-Gefahrenindex

PM Naturschutzbund zu Stunde der Wintervögel