Magdeburg (dpa/sa) - Sowohl die Bundesregierung als auch die Landesregierung wollen Unternehmen helfen, die massiv unter den Auswirkungen des Coronavirus leiden. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) trifft am Montag Vertreter der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern (Statements danach 16.30 Uhr). Dabei wollen sie erörtern, wie sich die Corona-Epidemie auf die Wirtschaft im Land auswirkt. Sie wollen klären, wie Unternehmen unterstützt und Beschäftigung gesichert werden können.

Die Bundesregierung hat bereits ein gewaltiges Schutzschild angesichts der aufziehenden Wirtschaftskrise geplant. Es soll unbegrenzte Kreditprogramme für betroffene Firmen geben, Bedingungen werden gelockert. Daneben wird der Zugang zu Bürgschaften erleichtert. Beschäftigte sollen in der Krise durch öffentlich finanziertes Kurzarbeitergeld vor Arbeitslosigkeit geschützt werden.

Die Coronavirus-Krise belastet viele Branchen außerordentlich. Messen und Veranstaltungen werden abgesagt, Reisen storniert. Zugleich geht die Nachfrage aus dem Ausland zurück, und internationale Lieferketten werden gestört, was sich auf die Produktion in Deutschland auswirkt.

Infos zu Hotline des Wirtschaftsministeriums

Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums zu Liquiditätshilfen, vom 9.3.2020

Bundeswirtschaftsministerium zu Hilfen für Unternehmen