Halle (dpa/sa) - Die Zahl der ausländischen Bewerber um einen Ausbildungsplatz hat in Sachsen-Anhalt zugenommen. Bei der Wahl der Berufe stehe der Dienstleistungsbereich vorn, erklärte ein Sprecher der in Halle ansässigen Landesarbeitsagentur. Insgesamt hatten sich bis November 714 junge Menschen aus dem Ausland für eine Berufsausbildung in Sachsen-Anhalt beworben. Damit habe sich die Zahl im Vergleich zu 2015 mit damals 247 Kandidaten 2019 etwa verdreifacht. Die Interessenten stammen den Angaben nach vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Iran.

Insgesamt haben sich bei den Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr 10 936 junge Menschen um eine Ausbildungsstelle beworben. Im Vergleich zu 2015 waren das rund 1900 Kandidaten weniger. Hintergrund ist der demografische Wandel. So gehen in Sachsen-Anhalt mehr Menschen in den Ruhestand als junge Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Menschen aus dem Ausland zu Berufen und Deutschkursen

Berufsausbildung in Deutschland