Magdeburg (dpa/sa) - 20 osteuropäische Arbeitnehmer ohne den für ihren Job nötigen Aufenthaltstitel haben Zollbeamte bei Kontrollen auf einer Baustelle in Halle-Neustadt entdeckt. Wie das Hauptzollamt in Magdeburg mitteilte, wurden gegen die Betreffenden Ermittlungen eingeleitet. Sie wurden von der Ausländerbehörde ausgewiesen und erhielten ein Aufenthaltsverbot. Sie dürfen sich fünf Jahre nicht in Deutschland aufhalten. Die Ermittlungen zu den Arbeitgebern dauern noch an.

Weitere 84 Fälle zu Mindestlohn, Scheinselbstständigkeit, Leistungsmissbrauch und Ausländerbeschäftigung müssen noch aufgeklärt werden.

Rund 85 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Magdeburg, Halle, Dessau und Sangerhausen hatten in der vergangenen Woche im Zusammenhang mit einer bundesweiten Aktion 640 Arbeitnehmer auf 93 Baustellen kontrolliert.