Halle (dpa/sa) - Gleich zwei Brände haben in Halle Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Auf einem Firmengelände in Halle ist am Montagabend ein Brand ausgebrochen. Noch am Dienstagnachmittag war die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Laut Polizei brach das Feuer zunächst in einer Lagerhalle aus und griff dann über. Auch mehrere Fahrzeuge wie Autos und Kleintransporter, die in einer Lagerhalle untergebracht waren, seien komplett ausgebrannt. Zwei Straßen wurden für den Autoverkehr gesperrt, am frühen Dienstagvormittag seien diese wieder frei gewesen. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache waren am Dienstag noch unklar. "Der Brandort wurde noch nicht von der Feuerwehr freigegeben", sagte der Polizeisprecher.

Zudem war es am Montagabend in einer Flüchtlingsunterkunft in Halle zu einem Brand gekommen. Ein 20 Jahre alter Bewohner der Unterkunft wurde wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen, wie die Polizei Halle am Dienstagmorgen mitteilte. Der Brand sei in einem Zimmer der Unterkunft ausgebrochen, das dadurch komplett zerstört worden sei.

13 Bewohner des Wohnzentrums seien nach dem Brand in eine neue Unterkunft gebracht worden. Verletzt wurde bei dem Brand laut Polizei niemand. Der Tatverdächtige und Zeugen sollten laut Polizei am Dienstag unter Mithilfe eines Dolmetschers vernommen werden. Der Brandort werde noch untersucht.