Magdeburg l Auf haufenweise Ärger mit den Hundehaufen verwiesen Buckauer Anwohner bei der jüngsten Sitzung der ansässigen Gemeinwesenarbeitsgruppe. Die Nähe zur Elbe und zu naturnahen Ausflugszielen rufe nicht nur die Vierbeiner des Stadtteils, sondern auch aus anderen Teilen Magdeburgs auf den Plan. Während Herrchen und Frauchen mit ihren Schützlingen wieder heimkehren, bleiben die Hinterlassenschaften der Hunde zurück - auf Gehwegen, privaten Grünflächen, selbst auf Spielplätzen „häuft“ es sich.

Beutelspender wieder auffüllen

Leider werden die Kotbeutelspender, die beispielsweise in der Gaertnerstraße und an der Elbe stehen, seit Jahren nicht mehr aufgefüllt, weiß GWA-Sprecher Patrick Jannack, selbst lange Zeit Hundebesitzer gewesen. Sie seien einst als private Initiativen aufgestellt worden und scheinbar in Vergessenheit geraten. Ob das Befüllen der Kotbeutelspender Abhilfe beim Buckauer Haufenproblem schaffen würde, sei nicht klar. Einen Versuch sei es dennoch wert.

Daher wollen sich die GWA-Sprecher Patrick Jannack, Ulrike Schmidt und Max Bertram sowie Anwohner des Stadtteils um Spenden bemühen, um sie selbst regelmäßig zu befüllen. Dabei wolle man Wert auf kompostierbare Kotbeutel legen. Diese gibt es beispielsweise aus Maisstärke, gepressten Reishülsen oder Bambus. Wer die Buckauer bei der Beschaffung von Kotbeuteln oder dem Befüllen der Spender unterstützen möchte, kann via E-Mail an gwa@buckau.com Kontakt aufnehmen.

"Buckauer Bordsteingold"

Das Buckauer Hundehaufenproblem ist übrigens nicht neu. Seit Jahren kämpfen die Anwohner dagegen an. Mit dem „Buckauer Bordsteingold“ widmete Elena Gaidamacha alias „Madame LuLu“ (Restaurant Botanica) dem Ganzen sogar einen Kuchen in Optik eines Hundehaufens, der es zu einer kleinen Berühmtheit schaffte.