Berlin (dpa) - Die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im vergangenen Jahr einen spürbaren Anstieg von Beratungsanfragen verzeichnet. Dieser betrug im Vergleich zu 2017 rund 15 Prozent, teilte die Stelle mit. Vergangenes Jahr seien knapp 3500 Anfragen eingegangen, die sich auf mindestens ein Diskriminierungsmerkmal bezogen. Dies sind Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung. Benachteiligungen seien ein alltägliches Problem, sagte der kommissarische Leiter der Stelle, Bernhard Franke.