Stuttgart (dpa) - Nach Bayern will auch Baden-Württemberg beim geplanten Nationalen Bildungsrat nicht mehr mitmachen. Sie halte den
Bildungsrat für ein komplett überflüssiges Gremium, teilte die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann mit. Man brauche keine Vorgaben aus Berlin, die Länder seien stark genug, um selbst verbindliche und einheitliche Standards zu entwickeln. Zuvor hatte Ministerpräsident Markus Söder Bayerns Ausstieg verkündet. Den Aufbau des Nationalen Bildungsrats hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart.