Brüssel (dpa) - Kurz vor dem Beginn des EU-Sondergipfels zum Brexit gibt es kaum noch Zweifel, dass der Termin für den britischen EU-Austritt noch einmal um etliche Monate verschoben wird. Bei einem Vorbereitungstreffen der EU-Botschafter sprach sich eine Mehrheit der Mitgliedstaaten am Abend dafür aus, den Briten einen Aufschub bis zum 31. Dezember oder 1. März anzubieten. Lediglich Frankreich soll sich demnach noch skeptisch geäußert haben. Die britische Premierministerin Theresa May will heute bei dem EU-Sondergipfel dafür werben, die Austrittsfrist bis zum 30. Juni zu verlängern.