London (dpa) - Kurz vor der nächsten Reise von Premierministerin Theresa Mays nach Brüssel gibt es im britischen Kabinett Diskussionen über den Termin für den geplanten EU-Austritt Großbritanniens. Das berichtete der "Telegraph". Falls Mays ausgehandelter Vertrag die Zustimmung des Parlaments erhält, fordern einige Minister demnach eine zweimonatige Gnadenfrist nach dem offiziellen Austrittsdatum am 29. März, um notwendige Gesetze auf den Weg zu bringen. Bis zum 24. Mai solle Großbritannien weiterhin ein EU-Mitglied bleiben. May hatte allerdings wiederholt betont, Großbritannien werde die EU wie geplant am 29. März verlassen.