Berlin (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel will sich nicht in die Frage eines Besuchs von Kanzlerin Angela Merkel und Regierungsvertretern bei der Fußball-WM 2018 in Russland einmischen. "Ich denke, dass die Kanzlerin aufgrund ihrer politischen Erfahrung ihre Entscheidung in eigener Souveränität treffen wird und einen Ratschlag des DFB-Präsidenten nicht braucht", sagte der DFB-Chef bei einer WM-Präsentation in Berlin. Regierungsvertreter aus Großbritannien und Island hatten nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal angekündigt, die WM boykottieren zu wollen.